Titel

Die Pandemie – Freude

„was wir verlieren / was wir gewinnen” – Ausgabe 10 / 15

Ein Essay von Malte Boecker

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Beschreibung

Inhalt

Ludwig van Beethovens Verständnis von Freude wird aus dem Leid seines Hörverlustes und seiner dadurch folgenden Isolation (social distancing) geboren. Mit Selbstmordgedanken beschwert, ist er erst durch seine zunehmende Taubheit dazu gezwungen, vom ausführenden zum komponierenden Künstler zu werden. Die neun Sinfonien etc. können kommen! Für Beethoven wird seine Freude durch die Musik zur Kehrseite seiner Isolation. „Oh glück seeliger Augenblick, wie glücklich halte ich mich, dass ich dich herbey schaffen, dich selbst schaffen kann”.

Dass wir den 250. Geburtstag dieses wahrhaft großen Komponisten ausgerechnet im Jahr 2020 feiern, in dem wir gemeinsam brüder- und schwesterlich weltweit zum social distancing gezwungen werden, ist kein Zufall. Malte Boecker zeigt in seinem Aufsatz auf einfühlsame Weise, wie wir mit dem von Beethoven gezeigten Beispiel der positiven Psychologie wertvolle Impulse für unseren eigenen Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie geschenkt bekommen haben.

„Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen” sagte der französische Philosoph Blaise Pascal. Auch Beethovens Beispiel lädt uns dazu ein, achtsam wieder mehr nach dem Gehör zu spielen.


Felix Julius Wegeler
Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Beethoven Haus Bonn – Bonn im Oktober 2020

 

Mehr zur Schriftenreihe „Die Pandemie – was wir verlieren / was wir gewinnen“

Eckdaten

Details

32 Seiten
E-Book / PDF
Vö: Okt 2020
Who is who

Autor

Malte Boecker

Malte Boecker

Geb. 1970 in New York. 1990er Jahre Studium der Rechts- und Musikwissenschaften. 1997 bis 2001 verantwortlich für das Justitiariat der Europäischen Kulturhauptstadt „Weimar 1999“ und für die Gründung des von Daniel Barenboim und Edward Said initiierten West-östlichen Divan Orchesters mit arabischen und israelischen Musikern. 2002 bis 2012 Mitglied des erweiterten Führungskreis der Bertelsmann Stiftung zum Internationalen Dialog der Kulturen. Seit Mai 2012 Direktor und geschäftsführender Vorstand des Beethoven-Hauses. Seit 2019 außerdem Künstlerischer Geschäftsführer der BTHVN2020 Beethoven Jubiläums GmbH.

Statement

Vision

„Meine größte Hoffnung in Corona-Zeiten ist, dass wir uns die Freude und Dankbarkeit über jede gelingende Form des menschlichen Miteinanders erhalten, auch wenn alles irgendwann wieder selbstverständlicher werden sollte.”

Malte Boecker

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